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Vorträge von und mit Bernd GerkenIm Oktober gibt es zwischen Aschaffenburg, Bad Blankenburg/Thüringen, München und Ettnheim/Breisgau Vorträge von und mit Bernd Gerken.

Beiträge zum Internationalen Jahr der Biodiversität.

Große Weidetiere und Landschaftsschutz,

Schutz und Entwicklung der Auen zu Landschaftsentwicklung und Hochwassersicherheit

Natürliche gesunde und heilende Nahrung für Menschen

Siedlung und Landschaftsentwicklung in den Ländern unter der Sonne des südluichen Europa – das Haliotis-Projekt in Südportugal

Mit Kindern Natur erleben – Pilze, Wildpflanzen und feines Essen daraus!

Vortragsreise Prof. Dr. Bernd Gerken

Oktober – November 2010 – in acht Stationen

* in Zusammenarbeit mit Frau Erika Grotkasten

Aschaffenburg – Schweinfurt – Höxter – Bernburg –

Bad Blankenburg – Ranis – Wolfratshausen* – Ettenheim*

Für alle Orte der Kontakt zu ihrer Teilnahme-Information: bghaliotis@gmail.com

 

 

 

 

 

 

 

1a. Aschaffenburg             12. Oktober, 19.30Uhr

Freude in der Natur

Bernd Gerken berichtet über einen Weg zu authentischem Leben, getragen, erläutert und umrahmt  von erstklassigen Bildern aus Natur, Landschaft und Mensch. Holprige Erdstraßen, winterliche, durchdringende Nässe und sommerliche, schier unbarmherzige Hitze! Überfluss und Mangel aufs Engste benachbart! – Neigt sich die Waage mehr zum Verschwinden, zum Austrocknen und Aussterben, oder doch – übers Durchhalten – zum Wieder-Erstehen einer grünen Oase? Wie viel von ihr, einem Zielbild, muß in uns verwirklicht sein, ehe wir dies zur Realität werden lassen können? Dies sind wenige der Fragen, auf die dieser Beitrag begeisternde Antworten geben möchte.

Ort:  Praxis Lebensfreude,  Burchardtstraße 20, D- 63741 Aschaffenburg, Information und Anmeldung 06021/4544155, frohnaturbathon@arcor.de

 

1b. Aschaffenburg             13. Oktober, 19.00Uhr

Auerochsen und Exmoorponies beim Hutewaldprojekt im niedersächsischen  Solling   

    Bild- und Video-Vortrag

Prof. Dr. Bernd Gerken berichtet über ein bis heute einmaliges Experiment, das Huteprojekt mit großen Weidetieren im Solling, das er im Jahr 1999 an der Hochschulabteilung Höxter in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Solling-Vogler

gründete. Im Rahmen des Vortrags werden Auszüge des gleichnamigen Fernsehfilms eingespielt. Große Weidetiere wie Auerochsen, halbwilde Exmoorponies wieder in die freie Natur zu entlassen erlangt zunehmendes Interesse in der Bevölkerung. Das Huteprojekt ist noch immer das einzige Pilotprojekt, das diese Tiere in einem Staatswald zeigt!

Ohne Zweifel bergen Projekte dieser Art den Schlüssel zur Erhaltung und Wiedergewinnung der europäischen Biodiversität/Artenvielfalt. Dazu lieferte das Projekt im wunderschönen Sollingwald umfassende Belege. Derartige Projekte bilden eine der wesentlichen Quellen für die Begeisterung des Menschen an und in der Natur – ohne die wir keine lebenswerte Zukunft auf dieser Erde finden werden.

Ort:  Bayerische Forstschule in Lohr / Main.

Am Forsthof 2, D-97816 Lohr / Main, Tel.: 09352/8723-0.

 

2. Schweinfurt 14. Oktober: 18.30 Uhr

Nachhaltig handeln, menschliches Leben und Wirken

Erfahrungen aus einem Siedlungsprojekt, Gedanken zu Jugend- und Erwachsenenbildung sowie über gesunde Ernährung im Blick auf die Evolution des Menschen.

Mit erstklassigen Bildern und authentischen Erzählungen über Erlebtes und Erfahrenes bei der Gründung und dem Aufbau des Projekt Haliotis in Südportugal – eines besonderen Ortes für Ökologie und Gesundheit – erläutert Bernd Gerken Ideen künftiger Siedlungsformen in europäischer Landschaft, vor allem solcher, die vom mainstream wie abgeschnitten scheinen und doch bedeutende Potentiale für ein wirksames, zufriedenstellendes Leben in guter Gemeinschaft mit anderen Menschen und einer sich wieder entfaltenden, ortstypischen Lebensraum- und Artenvielfalt bieten. – Gesundes Leben in bester Nähe zur Natur ist auch heute möglich! Dass bei alledem eine rundum Mensch-fördernde Nahrung eine sprichwörtlich tragende Rolle spielt, bestätigen auch die hier im Land unter der Sonne gewonnenen Erfahrungen.

Ort:  Sportgaststätte Geldersheim, Schweinfurter Str. 20, 97505 Geldersheim, Information und Anmeldung via 09721 5499809, corry06@googlemail.com.

 

3. Ovenhausen      17. Oktober / ab ca. 16Uhr*

Gartenwanderung am Kapenberg

Traditionelle Flechthecken, ehemalige Ziegenweide und allerlei seltene Pflanzen und Tiere werden wir selbst im Hochherbst am Kapenberg noch erspähen – eine Begehung mit Orstkundigen, wobei wir auch die zahlreichen traditionellen Obstsorten, wie verschiedene Pflaumen, Zwetschgen und den Kaiser-Wilhelm-Apfel, nicht übersehen werden.

Ort:  Treffpunkt am Kückenbrunnen/37671 Höxter-Ov. Information* und Anmeldung über bghaliotis@gmail.com

 

4a. Bernburg 19. Oktober: bitte erfragen Sie Ort&Uhrzeit – s.u.

Auenökologie und  Auenschutz – statt Stau und Damm zu Hochwassersicherheit und Entfaltung der Biodiversität!

Bernd Gerken: Studium der Chemie, Biologie und Forstwissenschaften in Freiburg/Brsg.. Seit 30 Jahren erfolgreich als Hochschullehrer tätig, mit zahlreichen praxisnahen Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Bereich Naturrenaturierung, Ökologie und Landschaftspflege, Vorträge und Seminare zu einer lebendigen und menschengerechten Ernährung.

Ort: Bernburg, Hochschule Anhalt FH, Strenzfelder Allee  28
D-06406 Bernburg, Landschaftsarchitektur, Kontakt zu Ort und Zeit über e-mail an MariusRitschel@gmx.de

 

4b. Bernburg 19. Oktober: bitte erfragen Sie Ort&Uhrzeit – s.u.

Siedeln, Land entwickeln – die Fülle der südeuropäischen Eichensavanne erkennen und nutzen – Wege aus der Landflucht-Zeit

Wie im Vortrag „Südwesteuropa zwischen Baumsavanne und Devastation – statt Verödung zu Biodiversität!“  dargestellt  gleicht der Südeuropäische Mittelmeerraum einer schlafenden Oase, die es zu entdecken gilt. Es ist ein Raum, der zu viel mehr taugt denn als Ziel endloser Touristenströme. Er erweist sich zunehmend als einem Glazialrefugium ähnliches „Industriezeitrefugium“ – und er bietet  d i e  große Chance für die europäischen Pflanzen- und Tiergemeinschaften zu künftiger Wieder-Ausbreitung über ganz Europa. So gilt es für die Menschen, die längst über Methoden verfügen, solche Landschaften statt zu übernutzen wieder in blühende Gärten zu verwandeln. Insofern bietet sich hier die Gelegenheit, Haliotis´ Permakultur unter Bedingungen eines Landes unter der Sonne kennen zu lernen. In Kurzvortrag und Wechselgespräch unternehmen wir Ausflüge in die menschliche Vorgeschichte, Ansprüche des Menschen an Lebensraum, Nahrung und Gesellschaft. Eine Zukunft wird greifbar, in der Biodiversität und menschliche Wirkung – statt unversöhnlicher  Widerspruch –  endlich lebendiger Ausdruck des kooperativen Prinzips der Naturvorgänge werden.

Ort: Bernburg, Hochschule Anhalt FH, Strenzfelder Allee  28
D-06406 Bernburg, Landschaftsarchitektur, Kontakt zu Ort und Zeit über e-mail: MariusRitschel@gmx.de

 

5. Ranis – Papilio / Thü,  Freitag, 22. Oktober, ab 13Uhr

Lebendige Permakultur für Hausgärten

Am Beispiel mehrerer Hausgärten erörtern wir Modelle, Hausgärten zu stetigen Lieferanten gesunder Nahrung für Menschen zu entwickeln, und dabei körperliche und geistige Bewegung, Entspannung und Spiel wie vielfältig erlebbare und begeisternde Naturkunde – dabei kommen weder die Heilkräuter des Alltags noch die farbigen Schmetterlinge oder die erdigen Würmer noch die Sandburgen der Kinder zu kurz! – Bernd Gerkens Eltern gaben ihm in ihrem großen Garten in den Jahren 1969-1971 Gelegenheit, einen Waldgarten unter Buchen, Kiefern und „uralten“ Esskastanien zu entwickeln, wobei dieser Begriff damals noch gar nicht publiziert war (siehe Robert Harts empfehlenswertes Buch dieses Titels!).

Ort: Ranis / Papilio  Straße , D-036 www.papilio.de, Information und Anmeldung bei bghaliotis@gmail.com.

 

 

 

 

 

6. Bad Blankenburg,  Samstag, 23. Oktober, 8h 30

Die Auen – seit 1975 mehr denn je im Visier von Wasserbau, Ökologie und Naturschutz – was wurde wirklich erreicht?

Seit dem internationalen Jahr des Naturschutzes rückten in Deutschland und anderen europäischen Ländern die Auen der Fließgewässer in den Fokus von Naturschutz und Landschaftsplanung. Sie wurden erkannt als Orte der Artenvielfalt geradezu tropischer Fülle und solche einer besonderen Standortdynamik. Doch exakt diese Standortdynamik steht bis heute konsequentem Arten- und Lebensraumschutz entgegen und ebenso einem effektiven Hochwasserschutz! Darin gleichen das Verständnis dieses Lebensraums wie auch seine technische Behandlung einem Abbild des Verhaltens der Menschen und der vorherrschenden Krankheiten in unserer Techno-Zivilisation, die sich durch Festhalten, Stau und Stagnation auszeichnet. Wie krampfhaft lösen sich Staue in Menschen als Ausbruch von Krankheit, und so lösen auch die „gebändigten“ Flüsse Katastrophen aus. Katastrophen, die wir noch immer geneigt sind, der Natur anzulasten. Im Vortrag wird, ausgehend vom Sachstand in ausgewählten europäischen Ländern, unmissverständlich das notwendige Umdenken und neue Handeln konkretisiert. Es sind wir Menschen, die es in der Hand haben, die Kraft des Lebensflusses zu nutzen, für den „intakte“ Fließgewässer die beste Metapher bilden – zugunsten einer weitgehenden Katastrophensicherheit und fruchtbarer Landschaften, die den Menschen zu Orten der Gesundung und des Wohlbefindens werden können.

Prof. Gerken hat 1988 gemeinsam mit Prof. Ulrich Schwarz, Berlin, das Buch Auen – verborgene Lebendadern der Natur als einem der ersten, sehr ansprechend bebilderten Aufruf veröffentlicht, endlich wirksamen Auenschutz auf der von der Natur dafür vorgesehenen Fläche und mit der landschaftsdynamischen Fließwasserdynamik zu betreiben. In mehreren modellhaften Projekten an Bächen, Flüssen und Strömen (u.a. Oberrhein und Elbe) belegte er mit seiner Arbeitsgruppe eindrücklich, wie selbst aus kleinen Anfängen heraus eine Landschafts-relevante Entwicklung zu mehr Naturnähe, für Arten- und Biotopschutz   u n d   zugunsten der Menschen zu erreichen sei. Einer flächendeckenden Auenrenaturierung in Europa stehen nur noch verstaubte Ausbaupläne und verharrende Denkmodelle im Wege.

Ort: Bad Blankenburg / Thüringer Landessportschule, Wirbacher Straße 10, D-07422 Bad Blankenburg, Alemanha, 036741 62-0,

Tagungsprogramm: http://www.artenschutzzentrum.de/tagungsprogramm_ft_2010.pdf

 

 

 

7a. Wolfratshausen / Bayern 26. Oktober – 19h30

Haliotis – ein zukunftsweisendes Wiederbelebungs-Projekt für versteppende Lebensräume in Südportugal

24 Milliarden fruchtbarer Erde verschwinden jährlich auf der Erde durch Erosion, Raubbau an der Erde, übermäßige Nutztierhaltung usw. Ein Drittel der Erde ist von Versteppung und Wüstenbildung betroffen, Tendenz steigend. Die Folgen dazu sind Landflucht, Verarmung, Hungersnot, usw. Das Problem der Versteppung besteht auch in starkem Maße auf dem iberischen Subkontinent. Mit dem Projekt Haliotis Südportugal begann Prof. Dr. Gerken mit seiner Familie  seit Anfang 2001 ein Modell, der Versteppung mit natürlichen Methoden wirksam entgegen zu gehen und das Land wieder besiedelbar zu machen. Haliotis verbindet Menschen wieder mit Natur und Landschaft. In diesem Vortrag berichtet Prof. Dr. Bernd Gerken über das Projekt Haliotis-Südportugal und Wege zur Rettung der Erde.

Ort: ADMACUM Wolfratshausen, Bahnhofstraße 26, D-82515 Wolfratshausen, 008171 41 09 28, infoadmacum.com

 

7b. Wolfratshausen / Bayern 27. Oktober – 19h00

Wildkräuter –

mehr als nur Begleiter am Wegesrand

Wildkräuter verlassen seit Jahrzehnten unsere Wiesen und werden auch an den Wegrändern immer seltener. Ihr Wert besteht jedoch in viel mehr als nur bunte Begleiter unserer Fußwege – auf sie trifft Hippokrates´ Aussage „Lasst Eure Nahrung eure Heilmittel sein“ vollkommen zu. – Nach einem Streifzug durch die vermutliche Geschichte der menschlichen Art wird verständlich, warum wir Neugierwesen sind, warum wir so gerne und viel suchen – und finden, was uns Menschen im besten Sinne des Wortes umtreibt. Dass Wildkräuter auch heute als Nahrungsbestandteil des Menschen wertvoll sind, auch oder gerade wegen der Umweltbelastungen, ist eine Kernaussage des Vortrags, in dem einige der besonders wertvollen Pflanzenarten vorgestellt werden und Hinweise gegeben werden, wo wir sie suchen sollten und wie wir sie uns zu schmackhafter Nahrung bereiten können. Nahrung ist mehr als Essen, bedeutet mehr als satt werden zu können und die Tragweite der Aussage „Du bist was Du isst!“ wird angedeutet.

Bernd Gerken: Studium der Chemie, Biologie und Forstwissenschaften in Freiburg/Brsg.. Seit 30 Jahren erfolgreich als Hochschullehrer tätig, mit zahlreichen praxisnahen Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Bereich Naturrenaturierung, Ökologie und Landschaftspflege, Vorträge und Seminare zu einer lebendigen und menschengerechten Ernährung.

Ort: ADMACUM Wolfratshausen, Bahnhofstraße 26, D-82515 Wolfratshausen, 08171 41 09 28, infoadmacum.com

7c. Wolfratshausen / Bayern 27. Oktober – 20h30

Rohkost –

             Wege zu einem gesunden und glücklichen Leben

Vortrag von Frau Dipl.-Psych. Erika Grotkasten,

80 bis über 90% aller Krankheiten, an denen die Menschen der modernen, postindustriellen Gesellschaften leiden, werden nach Auffassung der WHO durch eine dem menschlichen Organismus nicht angemessene Ernährung verursacht.  – Erika Grotkasten verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung mit Rohkost als Basis einer nachhaltig gesunden und gesund machenden Ernährung für den Menschen. Aus ihrer Praxis als Ernährungsberaterin weiß sie manch´ nachdenkliche Anekdote zu berichten, die dem Verständnis von Krankheit und Gesundheit  als Ausdrucksformen unseres Körpers und Geistes dienen.

Ort: ADMACUM Wolfratshausen, Bahnhofstraße 26, D-82515 Wolfratshausen, 08171 41 09 28, infoadmacum.com

8. Ettenheimmünster / Breisgau  2. November ab 8h30

Natur, Pilze, Pflanzen und Menschenkinder – wir schauen auf Natur, erkennen Pflanzen des späten Herbstes und staunen über die Wunderwelt der Pilze, Moose und Flechten. Heilkräuter, Giftpflanzen (viel weniger als je gedacht!) und sehr schmackhafte Wildsalate sowie auch roh bestens genießbare und für den menschlichen Körper wertvolle Pilze dürfen wir an diesem Vormittag im ortsnahen Wald des nördlichen Breisgau erwarten und einige davon sammeln. Zum Schluss bereiten wir ein gemeinsames Mittagessen. Aus allem Gesehenen und Mitgebrachtem entsteht ein froher Mittagstisch – und das Erzählen und Lernen will auch bei Tisch nicht verstummen!

Das Angebot wird durchgeführt von Prof. Dr. Bernd Gerken (Ökologe, Naturkundler, Haliotis Projektleiter in Südportugal) und Frau Erika Grotkasten, Psychologin und Ernährungsberaterin.

Ort: Montessori-Kindergarten D-77955 Ettenheim/Brsg, , Telefon: 07822-440370 waldkindergarten@villaban.de, http://www.waldkindergarten-loewenzahn.de

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Bei Rückfragen zu diesem Programm oder Anregungen zu den für 2011 von Prof. Gerken in Deutschland und den Alpenländern geplanten Seminaren und Vorträgen senden Sie bitte ein e-mail an bghaliotis@gmail.com oder Briefpost an Born 28, D-37696 Marienmünster.

                                      Es freut sich auf Ihre Teilnahme

das Organisationsteam und     Ihr Bernd Gerken