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Hier ist Raum für die Mitteilung kleiner oder größerer Natur-Besonderheiten bei Haliotis und Umgebung – dem Lauf der Tage und Wochen folgend. U.a. erfahrt Ihr hier, wann bestimmte Pflanzen blühen, Vögel singen, andere Tiere auftauchen, Berichte über interessante Beobachtungen sowie Angaben zum momentanen Wetter. Angaben ohne Ortsbezeichnung beziehen sich immer auf Haliotis, Mitteilungen aus der Umgebung(bis zu 100km) erfolgen mit Ortsangabe.

3. 1. erster Girlitz singt  = begrüßt die rare Sonne! – Derzeit sehr mild mit tags um 15 und nachts um 10 Grad Celsius, meist bewölkt.

6.1. Steinsame der Gattg Lithodora blüht, Kohlweißlingsraupen fressen reichlich (siehe den Film in http://www.youtube.com/berndgerken#p/a/u/1/yODiiOAHSuw), Stinkmorcheln und Fliegenpilze täglich neu  – ebenso Totentrompeten. Anzahl rufender Mittelmeerlaubfrösche nimmt zu, aus allen Teilen des Geländes. Wildschwein hat sich in Mulchpaketen um Weinpflanzen und Wollmispeln „schlecht aufgeführt“ – eine junge Wollmispel abgebissen …
am Algarve bei Albufeira blüht die kleine, sehr bodennahe Malcolmia mit ihren vierzähligen lila Blüten.

 

Auf dieser Seite des Haliotis-Südportugal-Blogs berichten Besucher von Haliotis.

Als erstes kommt heute ein Bildbericht von Eva-Lisa Fischer, veröffentlicht unter

Haliotis, Juli, 2010 – Von Eva-Lisa Fischer auf http://www.facebook.com/album.php?fbid=169552553058457&id=100000111410954&aid=4531

Dieses Album bringt sowohl erstklassige Landschaftsfotos – u.a. den typischen Nebelsee im Tal und natürlich Sonnenaufgänge! – als auch absolut gelungene Tierfotos – u.a. sehr sehenswert die gestochen scharfen Libellen und Gottesanbeterinnen.

Ich freue mich über weitere Berichte und Fotoalben von Haliotis-Besuchern – oder schreibt gleich hier einen Kommentar!

Bernd Gerken im Januar 2011

Ein Zitat aus Dan Millmanns „Der Pfad des friedvollen Kriegers“ (ISBN978 3 7787 7380 2 / Ansata) dient dazu, die Möglichkeiten zu verdeutlichen, die ein Aufenthalt bei Haliotis-Südportugal bietet.

Sei einfach in Deinem Körper, entspannt, ohne nutzlose Gedanken,
dann wirst Du glücklich, zufrieden und frei sein und Dich nicht mehr getrennt fühlen.

Die Unsterblichkeit gehört Dir bereits, aber nicht auf die Art und Weise , wie Du es Dir vorstellt oder erhoffst. Du bist unsterblich, bevor Du geboren warst, udn wirst es sein, lange nachdem Du gestorben bist und Dein Körper sich aufgelöst hat. Der Körper selbst ist unsterbliches Bewußtsein.
Im Tode verändert er sich lediglich.
Dein Denken, Deine Überzeugungen, Deine Geschichte und Deine Identität
dies ist das einzig vergängliche an Dir.
Also, wozu brauchst Du es noch
?“

Sokrates lehnte sich in seinem Sessel zurück.

ich weiß nicht recht Sokrates, ob ich alles verstanden habe.“ „Natürlich nicht“ meinte er lachend
Die Wörter bedeuten nichts, solange Du nicht ihre Wahrheit in Dir erfahren hast.
Dann aber wirst Du frei sein und ganz von selbst in der Ewigkeit leben.

In ansprechender Landschaft zu sich finden. Jederzeit sich in die Stille zurückziehen können oder mit jemanden beruhigende und aufmunternde Gespräche führen! Das ist eine Facette von Haliotis-Südportugal!

Und das alles bei rundum gesunder, frischer Nahrung – stets frisch und vielfältig vom regionalen Markt und dem nahen Biobauern und   –   nicht hoch genug zu würdigen und zu schätzen   –  aus den wachsenden Haliotis-Anlagen und seinen Wildkräutern!

Diese Oase der Ruhe – ideal zur Vorbeugung und auch zur Heilung
bei allen Stadien des >burnout<!

… Gut sieben Kilometer bis zum Briefkasten …
Haliotis – gelegen in einer derzeit an Siedlern armen Landschaft –
Ganztags diese Ruhe erleben – schon oft als „so noch nie wahrgenommen“ bemerkt.

Sind sie ein Mensch, der voller Idealismus ins Leben ging?
Der sich so vollkommen ebenso in der Familie wie im Beruf engagierte ?
Mussten Sie auch feststellen, dass
b e i d e s zusammen so schwer „unter einen Hut zu bekommen“ ist?
Spüren Sie, dass sie dem allen in absehbar Zeit nicht mehr so gut genügen könnten,
nicht mehr alles erfüllen könnten, was sie eigentlich geben wollten?
Diese Aussicht bereiotet Sorge – und verstärkt den alltäglichen Stress …
Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass die Abwesenheit von der Familie zu tausendfach unausgesprochenernSelbstwertmängeln und Selbst-Vorwürfen führt!

Für Menschen, die in Familien mit Kindern leben ist es in unserer Zivilisation besonders schwierig, das Familien- und das Berufsleben gut zu vereinbaren. Wer tagaus-tagein im Dienst ist, bestenfalls morgens beim Frühstück eine halbe Stunde in der Familie war (falls da schon jemand wach war!) und dann erst abends – natürlich auch ermattet oder gestresst – nach Hause kommt, der kennt
die Eigendynamik dieser meist destruktiven Situation.

– Übrigens lohnt es doch sehr, einmal zu hinterfragen, warum eine Gesellschaft sich das zumutet,
vor allem eine, die sich als „hoch-entwickelt“ versteht – ??!!
Soll das so bleiben? Machen das die Menschen „auf Dauer“ mit? I c h glaube nicht!

Bewirkt die Abwesenheit anfangs nur unklare Gefühle, dann klären sich diese nach einiger Zeit zu einer gewissen Trauer (oft lange sich bewusster Wahrnehmung entziehend), die bald abgetan wird mit solchen Worten, wie – „aber da kannst Du nichts machen“ – und nähren irgendwann das Gefühl, sich zu entziehen „obwohl, einer von uns“, oder „wir beide, müssen ja die Brötchen verdienen“ … . Da können die Betroffenen dann nur hoffen, dass es die zuhause gebliebenen bzw. tags auch in der Schule seienden, w ü r d i g e n , dass der, der sich da „entzieht“ darüber traurig ist. Dass er so gerne d a wäre, um seine Familie auch mal nicht nur am Sonntag im Tageslauf zu erleben – es wird kaum geglaubt … . Irgendwann macht man sich also Vorwürfe – und dann dauert es nicht lang, wenn die Vorwürfe mehr minder deutlich auch
tatsächlich von den zu Hause seienden ausgesprochen werden … .
Ein Circulus vitiosus setzt ein – das ganze Familienleben wird belastet.

Dies ist eins der stets komplexen Situationsbilder, die dazu führen, dass mehr und mehr Menschen – und in allen Berufssparten und Positionen darin (Leitende wie nachgeordnete Positionen) – in Gefahr sind, früher oder später Burnout-Symptome zu entwickeln. Eine Übersicht des Burnout-Syndroms findet sich in .
http://de.wikipedia.org/wiki/Burnout-Syndrom.
Die Entstehung des burnout-Zustandes kann über folgende Phasen erfolgen.

* Enthusiasmus
* Stagnation * Frustration * Apathie
* Burnout

Gerade die idealistischen Typen sind besonders gefährdet!
Nach Erkenntnis bestimmter Aufgabenfelder sind sie geneigt sich mit aller Kraft, und als könnten sie die Welt retten, sich auf das Thema einzulassen und alles zu geben … – um dennoch, „ganz selbstverständlich“ Fehlschläge, Rückschläge annehmen zu müssen … . Sobald der gewisse Abstand zu den Aufgaben abhanden kommt, oder die Bereitschaft sinkt, eine Position des Überblicks, der Besinnung einzunehmen –
wird es Zeit entspannend gegen zu steuern!

Unter Individuelle Vorbeugungsmaßnahmen beschreibt Wikipedia Möglichkeiten, die jede/r selbst ergreifen sollte, um dem burnout frühzeitig und wirksam vorzubeugen.
Für Burnout-Gefährdete ist es sehr wichtig, sich selbst Zeit und Raum zum Ausruhen und Regenerieren sowie für Ausgleichsmöglichkeiten wie Sport, Musik oder andere Hobbys zu geben. Aber auch Gebet und Meditation oder andere Methoden, die dem Einzelnen ermöglichen, Ruhe und Entspannung zu erfahren, indem sie die Aufmerksamkeit gezielt von dem Belastungsbereich weglenken,
können geistig und körperlich sehr entlastend wirken.
Zudem ist es wichtig, die notwendige Distanz zur Arbeit zu behalten oder zu schaffen, um ihr aus einem neuen Blickwinkel zu begegnen und möglicherweise unrealistische Vorstellungen
oder ungeeignete Prozesse zu korrigieren.“

Der Haliotis-Ort in Südportugal empfiehlt sich
für tätigkeitsbedingt stressgeplagte Menschen aus allen Berufssparten
sowie speziell auch für stressgeplagte Mütter und Väter!

Die Landschaft der südwesteuropäischen Korkeichensavanne und ihre verschiedenen Kultivierungsstufen – allesamt auffällig naturnahe und voller blühendem Leben, bietet die erforderliche Ruhe und Wärme
Jederzeit besteht die Möglichkeit sich entweder in Meditation oder Naturbetrachtung zurückzuziehen oder die Möglichkeit zu gemeinsamen entspannenden Tätigkeiten „mal etwas ganz anderes…“ zu nutzen, z.B. bei Gartenwirken, Malen, Meditation in der kleinen Gruppe, Qi Gong, Tai Chi, wandern, schwimmen –
und gerne auch zu beratendem Gespräch.

Fragen Sie an
– per e-mail an bghaliotis@gmail.com oder
per Post an Prof. Dr. Bernd Gerken, Fitos 1044, P – 7670-604 Santana da Serra

Anreise über Faro oder Lisabon
oder die nahegelegene Haltestelle der internationalen Buslinien.
Auch bei Mietwagenwunsch etc.
Wir helfen gerne!

Im Kanal Natur und Mensch www.youtube.com/berndgerken wurden seit seiner Einrichtung zum Jahresende 2010 insgesamt 2.533 Kanalaufrufe und 21.442 Upload-Aufrufe getätigt (Stand 2.1.2011).

Damit ist dieser Kanal der wirksamste Verbreiter der Haliotis-Ideen – der landschafts- und naturkundlichen Tätigkeiten und der Ideen und Praxis Haliotis´-Permakultur.

Eine Übersicht über aller Filme gibt http://www.youtube.com/berndgerken#g/u.

Der erste Film des Jahres 2011 ist dem Wisent-Projekt der Arbeitsgruppe Artenschutz in Ranis, Thüringen, gewidmet.

Was es mit den großen Weidetieren auf sich hat, welche Rolle sie auch in Südwesteuropa real und potentiell spielen und spielen könnten, wird ein Thema u.a. bei der Tagung in Jena, 2.- und 3. November 2011 sein. Dazu erscheint hier in Kürze ein weiterer Hinweis und der blog informiert bereits: http://gerkensfloodplainsrivers.wordpress.com/internationales-symposium-in-jena-2011/.

Der nächste Film von Haliotis wird sich mit dem Humus, insbesondere der tatsächlich beobachtbaren Neubildung von Humus befassen – ein für Länder unter Sonne mit einer jahrtausende-langen Tradition in Sachen Waldverlust hochaktuelles Thema. Wir werden es noch mehrfach aufgreifen.

Aus dem Jahr 2010 gibt es noch einige sehenswerte naturkundliche Aufnahmen, die in den nächsten Wochen noch eingepielt werden, u.a. über Blauelstern.

Kommentare herzlich erbeten!

BGerken im Januar 2011